Psychotherapie
Jeder Mensch kennt es: Das Leben besteht aus Höhen und Tiefen, guten und weniger guten Phasen, die einander abwechseln. In der Regel gelingt es, Schwierigkeiten häufig mit der Unterstützung durch Familie und Freunde, wieder zu überwinden. Manchmal ist dies jedoch nicht der Fall. Stellen Sie fest, dass Traurigkeit und Ängste, Zweifel, Antriebsverlust und Hilflosigkeit oder auch Wut und Ärger nicht verschwinden und Ihr Wohlbefinden langfristig leidet, kann eine Psychotherapie hilfreich sein. Auch in einer akuten Lebenskrise kann eine Psychotherapie Sie unterstützen.
Die Verhaltenstherapie gehört neben der Psychoanalyse und der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie zu den drei anerkannten psychotherapeutischen Verfahren. Sie orientiert sich dabei am Hier & Jetzt ohne die Biographie zu vernachlässigen und nutzt wissenschaftlich fundierte Interventionen. Verhaltenstherapie versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe.
Um Psychotherapie als Metapher zu beschreiben, kann man sich das Bild eines Berges vorstellen: Belastungen, denen wir ausgesetzt sind, die neu auftreten oder die einfach nicht enden wollen, erscheinen oftmals als unüberwindbarer Berg. Es fehlt ein Plan, wie man diesen Berg überwinden kann, man fühlt sich mutlos, hoffnungslos und hat Angst. Vielen hilft es in diesem Fall sich einen Bergführer zu suchen, der sich im schwierigen Gelände auskennt. Mit ihm können Sie eine Route planen, Teilziele festlegen und sich über die erforderliche Ausrüstung beraten. Der Bergführer kann Sie jedoch nicht den Berg hinauftragen. Vielmehr kann er Ihnen Techniken vermitteln, wie Sie steile Abschnitte überwinden können, Sie ermutigen und Sie - angepasst an Ihr Tempo - ein Stück des Weges begleiten.